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Deutsche Mannschaftsmeisterinnen 2021!

Was für ein „Finale daheim“… unsere Damen 30 sind Deutsche Meisterinnen!

Am heutigen Finalsonntag setze sich die Damen 30 von Blau-Weiss mit einer herausragenden kämpferischen Leistung mit 6:3 gegen den TC Eintracht Dortmund durch. Der Pokal bleibt in Berlin!

Das Spiel um Platz 3 gewannen die Damen von Eintracht Frankfurt mit 5:4 gegen STK Garching.

Wir gratulieren herzlich und wünschen eine ausgelassene Siegesfeier.

Hier geht es zu den Ergebnissen.

Auch aus dem Umfeld unserer Damen 30 erreichte uns ein emotionaler Bericht:

Unsere 1. Damen 30 sind Deutsche Vereinsmeisterinnen 2021!
….aller guten Dinge sind Drei!

Im dritten Endrunden-Anlauf machen die 1. Damen des TC 1899 Blau-Weiss ihren Traum wahr und holen den Pokal endlich nach Berlin.

Nach einem sonnenreichen, erfolgreichen und recht entspannten samstäglichen Halbfinaltag auf einer gut gefüllten Anlage wurde das Finale am Sonntag zu einem spannenden, aber wegen vieler Unterbrechungen auch nervenzehrenden Tennis-Leckerbissen.
Sportlich ging es hin und her, örtlich von drinnen nach draußen und wieder nach drinnen.
Erst um kurz vor sieben Uhr am Abend ging der 9-stündige Wettkampf zu Ende.

Meisterinnen der Doppel – Meisterinnen der Beläge.

Wegen anhaltenden Regens begann das Finale mit Verzögerung in der Halle, daher konnten zunächst nur zwei statt der üblichen drei Einzel gespielt werden. Saskia und Heide gewannen ihre Matches 7:5, 6:4 bzw 6:2 und 6:4, wobei Saskia ihre Partie spannender werden ließ als es anfänglich aussah. Blau-Weiss führte nach einem ersten Durchgang also mit 2:0.

Während der spannenden Endphasen von Saskia’s und Heide’s Einzel in der Halle klarte der Himmel auf, sodass die Einzel 1, 2 und 3 draußen starten konnten. Die zahlreichen Fans mussten sich nun auf insgesamt fünf Plätze drinnen und draußen aufteilen. Syna hatte die schwierigste Aufgabe zu meistern. Sie traf auf die slovakische Silvia Chuda (aktuelle Nr 2 der Welt Damen 30 und Nummer 1 Damen 35). Diese sehr ansehnliche Paarung mit tollem Tennis endete trotz lautstarkem Kampf von Syna mit 1:6 und 4:6. Auch Vivien und Marie fanden nicht die richtigen Mittel gegen ihre Kontrahentinnen, eine Spanierin und eine Holländerin. Die Matches gingen 3:6, 2:6 bzw 2:6 und 4:6 aus. Um dem wieder nahenden Regen voraus zu sein, startete Kim an Position 5 noch vor Beendigung der drei laufenden Einzel etwas abseits auf Platz 9. Mit 6:2, 6:1 gewann sie gegen ihre, aufgrund einer zurückliegenden Schulter-OP von unten aufschlagenden Gegnerin, souverän. Auch auf diesem „Außenplatz“ sorgten die Zuschauer zahlreich und lautstark für eine super Stimmung. Nach dem letzten Einzelpunkt für unsere Damen stand es nun 3:3 und zwei Doppel mussten mindestens gewonnen werden.

3:3 Matchpunkte. Wieder in die Halle.

Coach Marc-Kevin Goellner hatte bei der Zusammenstellung der Doppel das glückliche Händchen. Die Zauberformel hieß 1+4, 2+3 und 5+6.

Während Heide und Kim ihre Doppelpartie zwar mit einer 30-minütigen Regenpause, aber noch im Freien, souverän mit 6:0 und 6:1 nach Hause brachten, mussten die beiden anderen Doppel Saskia/ Syna beim Stand von 2:3 und Vivien/ Marie bei 0:1 Sätzen und 2:1 Spielen wieder in die Halle umziehen. Das Team von Eintracht Dortmund hatten diesen Umzug stets zu vermeiden versucht, wähnten sie ihre Chancen auf Sand besser. Blau-Weiss benötigte zu diesem Zeitpunkt noch einen Sieg zum Titel.

Syna (nun mit Saskia) hatte es erneut mit der Top-Spielerin Chuda zu tun, die auch im Doppel und Mixed die Nr 1 der Welt unter den Damen 35 ist.

Aus der Halle gefegt.

Das zweite Doppel mit Vivien und Marie spielten nach der 2:1-Führung konzentriert weiter und glichen den Satzrückstand auf dem schnellen Teppichboden aus (4:6, 6:4). Marie durfte auch in diesem hitzigen Fight ihren zweiten Match Tie-Break in zwei Tagen bestreiten. Während Vivien und Marie den zweiten Satz gewinnen konnten, gelang es Syna und Saskia ebenfalls den kleinen, von draußen mitgenommenen Rückstand wettzumachen und entschieden den ersten Satz mit 6:4 für sich. Als Vivien und Marie mit dem Matchtiebreak starteten, stand es in Doppel 1 bereits 4:0 im zweiten Satz. Wer würde nun zuerst acht bzw. zehn Punkte gewinnen, um den spielentscheidenen fünften Matchpunkt zu gewinnen?

Syna und Saskia spielten sich, auch durch die jubelnden Zuschauer zusätzlich angetrieben, in einen regelrechten Rausch und fegten ihre Gegnerinnen förmlich mit 6:0 aus der Halle. Die beiden waren am Ende schneller und konnten den fünften Matchpunkt bejubeln und somit den Gewinn der Deutschen Vereinsmeisterschaft perfekt machen. Dies löste die bis dahin teilweise sehr überstrapazierten Nerven aller Anwesenden. Die Zuschauer rückten näher an Platz zwei, denn Vivien und Marie spielten selbstverständlich den Matchtiebreak zu Ende und gewannen auch ihr Doppel letztendlich souverän. Wer hätte das gedacht? Es wurden tatsächlich alle drei Doppel gewonnen, was zu einem Endstand von 6:3 führte.

Was für eine Doppelbilanz, was für ein Team! Eine für alle, alle für eine!

Mit den Akteurinnen freuten sich auch die Teamkolleginnen Annika, Nancy, Christiane (Nanni),  Pia und Claudia, die vor Ort tatkräftig unterstützen.

Besonderer Dank gilt den vielen Zuschauern und den Platzarbeitern, die das gesamte Wochenende über für die bestmöglichen Bedingungen gesorgt haben!

Im Spiel um Platz 3 setzte sich die Frankfurter Eintracht mit 5 zu 4 Matchpunkten gegen den STK Garching durch. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen zu diesen Leistungen und der umkämpften aber fairen Meisterschaft.