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White Dinner – „Anonyme Post“

Folgendes Schreiben erreichte unsere Geschäftsstelle:

An alle, die an diesem bezauberten Fest mitgebastelt haben und es zu diesem großen Erfolg haben aufblühen lassen.

Am Samstag, dem 7. August schien eine warme Sonne über unseren Blau-Weiss Tennis Club und hunderte fleißige Bienchen bereiteten alles nur Erdenklich Schöne und  Notwendige vor (notwendig, damit meine ich natürlich die „Auflagen“ des Senats), um uns sorgenlos und wunderschön in Weiss mit individuellen Variationen rausgeputzt für 17:00 erscheinen zu können.
Selbst für die Vergeßlichen war noch die 15-minütige Teststation eingerichtet.

Wir wurden nach rechts oder nach links gebeten von froh lächelnden Gesichtern, die einfach den Rest des Check-ins für uns machten. Kein Stress, nur ein geschmeidiges Willkommen mit einem weißen Chip in die Hand gedrückt, um uns an der nächsten „Station“ mit einem Gläschen Sekt total entspannen zu können.
Ein Hallo überall hin, „wie schön, daß Sie/Ihr auch hier seid“ das ganze in einem Meer von Kindern, Jugendlichen wie auf dem ersten Schulball – einer schöner als der andere, gestylt wie zum ersten Date, die Augen und die Wangen glühten.

Und dann glitt man über den Rasen um erstmal eine Runde zu drehen um zu sehen, wer oder was zu sehen oder zu entdecken ist und notwendigerweise landete man am bunten Speisebuffett aus allen Herrenländern, incl. Deutsche Kost. Und dann am flüssigen Teil des Buffett, da war natürlich keine Hand mehr frei, vielleicht auch gut so. Dann war es aber höchste Zeit noch einen Sitzplatz zu ergattern, um das Sperrgepäck abzuladen. Am liebsten natürlich in den Liegesitzen, die aber schon von Louis Vuitton, Hermes, und Bottega Veneta kofferartigen Taschen belegt waren, es fehlten die Besitzer wie bei den besten Strandkörben auf Sylt.

Mit Höflichkeit kommt man ja immer durch‘s Leben, und so ergatterten wir noch einen Gangsitz, Blick war ja genug da, auf Augenhöhe.
Im fliegenden Wechsel füllten wir die Teller und Gläser als die Musik begann und die 2/3 Gläser halfen uns gleich auf die Beine zum frevelvollen Tanzen, wenn man denkt, es der Jugend nachmachen zu müssen.

Das Urteil lass ich mal so in der Luft stehen, das Schöne, man sieht sich ja nicht selber!
Man fühlt sich jung nach dem Motto je oller je doller.

Und ein Ende mußte dieser Genuss ja finden, auf keinen Fall aufgrund der paar kleenen Tropfen, die da vom Himmel kamen, sondern stemina, Ausdauer, war danach gefragt.
Die kleinen Kinder mußten ins Bett und die Senioren*innen auch.
Der Kreis schließt sich, auch im Leben.

Auf Wiedersehen im nächsten Jahr, ganz bestimmt.

Ein anonymer Gast der seinen Weg wieder in die Heimatstadt zurückgefunden hat.